Verstecken, Verbergen, Verfremden: Wie können Körper ihre Sichtbarkeit bestimmen indem sie in ihre Umwelten übergehen, sich unkenntlich machen, Materialitäten, Formen und Muster übernehmen? Camouflage bildet Informationsströme und Formen, die sich dem Sichtbaren als sicheres Wissen entziehen und spricht damit andere Sinne an – welche Sensibilitäten müssen dafür entwickelt werden und auf welche Formen des Wissens verweisen sie?

Körper und Materialitäten formen sich gegenseitig und gestalten Umwelten, Bewegungs- und Handlungsspektren, und werden gleichzeitig von diesen bestimmt. Eine Masse an Dingen, Informationen und unsicheren Inputs lässt die Körper verschwinden, dabei produzieren sie sich und ihre Umgebung ständig neu. Ist das Verbergen Schutz und Rückzug oder eine Form, den Körper zu behaupten?
Gemeinsam mit drei Performerinnen und weiteren Körpern entwirft Özlem Alkis eine künstlerische Nische in der Theaterumwelt, in der das Verschwinden immer wieder zum Vorschien kommt.

Künstlerisch Leitung and Choreographie: Özlem Alkis
Dramaturgie: Anais Emilia Rödel, Katarina Kleinschmidt
In Kooperation mit – Tänzerin: Jennifer Döring, Karoline Strys, Susanne Schneider, Clara Marie Müller
Musik: Axel Alfredo Pulgar
Licht: Katja Rivas Pinzon
Bühne/Installation: Kalus Kleine, Johanna von Monkiewitsch

Gefördert durch: Akademie der Künste der Welt, Kunststiftung NRW, Kulturamt der Stadt Köln
In Kooperation mit: ehrenfeldstudios, amber, art and technology platform

Premiere: 10., 12., 13 November 2016 @ ehrenfeldstudios – Köln
11. November 2016 @ Festival 638 Kilo Tanz und weitere Delikatessen – Essen